Trauerzug für Enno

Das hatte niemand erwartet. Der Parkplatz an der Brettiner Chaussee in Genthin war bis in die letzte Ecke gefüllt. Schätzungsweise mehr als 500 Familienmitglieder, Verwandte und Freunde trafen sich mit 175 Motorrädern,  mehr als 85 PKWs sowie 6 LKWs, um Enno mit einem Trauerzug zu ehren. 

Unter den Trauernden war auch unser Ortsverband mit 35 sowie die DLRG Ortsgruppe Genthin mit 20 Kameraden vertreten. In beiden Organisationen engagierte sich Enno jahrelang in vorbildlicher und nachahmenswürdiger Weise.

Über Nielebock, Ferchland, Derben, Neuderben, Parey und Güsen, vorbei an hunderten Mittrauernden und Zuschauern am Straßenrand, führte der mehr als zwei Kilometer lange Zug schließlich zum Unglücksort nach Hohenseeden. 

Dort bestand für viele erstmals die Möglichkeit, am Ort des Unfalls innezuhalten, Blumen, Kerzen, Bilder oder Erinnerungsgegenstände niederzulegen und zu trauern. Bewegende, intime Momente, die keiner weiteren Worte bedürfen. 

Wir danken der Landespolizei Sachsen-Anhalt und dem Kriseninterventionsdienst Sachsen-Anhalt für die Absicherung der Veranstaltung. Wir danken dem ENT-Team, unserem Landesverband und unserer Regionalstelle für die Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten. Wir danken allen herzlich, die mit uns auf den verschiedenen Kanälen gemeinsam getrauert, ihr Mitleid bekundet haben. Die Kraft der Gemeinschaft hilft uns allen enorm. 

Das war für Dich, Enno. Und das war für Euch, liebe Familie Steuer. Wir wünschen euch weiterhin viel Kraft in dieser Zeit.


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