Einsatzübung des THW-Ortsverbandes Burg

Am 13.09.2014 fand für die Bergungsgruppen des THW-Ortsverbandes Burg eine Einsatzübung statt.

Am 13.09.2014 wurde der THW-Ortsverband Burg um 8:39 Uhr durch die Leitstelle des Landkreises Jerichower Land alarmiert. Grund hierfür war ein PKW-Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf dem Standortübungsplatz der Bundeswehr in Burg. Der Gruppenführer der 1. Bergungsgruppe, Johannes Anger, ließ umgehend die Einsatzbereitschaft der Bergungsgruppen herstellen. Kurze Zeit später verließ der Gerätekraftwagen der 1. Bergungsgruppe das Gelände des THW-Ortsverbandes Burg, um die Einsatzstelle anzufahren. Für die Anfahrt wurde das Sondersignal, d.h. blaues Blinklicht und Einsatzhorn, verwendet. Dies war insofern für die übrigen Verkehrsteilnehmer gewöhnungsbedürftig, da das THW in hiesiger Region doch recht wenig Einsätze unter Verwendung von Sonderrechten hat.

Nachdem das THW-Einsatzfahrzeug an der Unfallstelle eingetroffen war, bot sich für die Helferinnen und Helfer doch eine recht ungewöhnliche Unfallstelle. Der verunfallte PKW war nicht so einfach zu erreichen, da dieser nach dem Unfall in einer größeren Grube gelandet war. Dies bedeutete eine erschwerte Rettung der Unfallopfer, da das Rettungsmaterial erst über den an diesem Tag doch recht rutschigen Boden in die Grube gebracht werden musste. Die Unfallopfer wurden jedoch umgehend betreut und die Rettungsmaßnahmen liefen an. Nachdem beide Opfer aus dem Unfallfahrzeug gerettet worden sind, wurden diese zur weiteren Behandlung dem Rettungsdienst übergeben.

Glücklicherweise handelte es sich hier um einen geplanten Unfall für eine Einsatzübung des THW-Ortsverbandes Burg. Dass es sich hierbei um eine Übung handelte, wurde dem verantwortlichen Gruppenführer erst nach Rettung der angeblich verletzten Personen offenbart.

Nach der Rettung der „Unfallopfer“ wurde der praktische Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes am verunfallten Fahrzeug geübt.

Im Anschluss an diese Einsatzübung fand im THW-Ortsverband Burg eine gemeinsame Auswertung aller Beteiligten, unter der Leitung des Organisators dieser Einsatzübung, dem Zugtruppführer Christian Schulz, statt. Gleichzeitig wurde der Reservistenkameradschaft „Carl von Clausewitz“ für die Darstellung der Verletzten sowie den beiden Kräften des DRK für die Teilnahmen an dieser Einsatzübung gedankt.


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